(mit Zahlenaktualisierung aus Falun Gong Informationszentrum Österreich zitiert http://faluninfo.at/)
"Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, ist eine traditionelle Meditationspraxis, die ursprünglich aus China stammt und heute von bereits mehreren Millionen Menschen in mindestens 114 Länder und Regionen der Welt praktiziert wird, einschließlich Österreich. Neben den fünf körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt. Diese Prinzipien sind jenen in vielen Glaubensrichtungen und Religionen ähnlich, weshalb Falun Gong außerhalb Chinas öfters auch als Religion angesehen wird. Bei Falun Gong gibt es jedoch keinerlei religiöse Formen, keine Rituale, Mitgliederlisten, Hierarchie, Tempel, Kirchen, oder Klöster etc.). Deshalb wird es aus der Sicht der traditionellen chinesischen Kultur vielmehr als eine Meditationspraxis angesehen, auch als Qigong bekannt, bei der Körper und Geist kultiviert werden."
Hier finden sie eine kurze Einführung: http://www.youtube.com/watch?v=PsqnRidMorM
Für Falun Gong Interessierte:
http://www.falundafa.org/
Übungsanleitungen - und Bücher (free download):
http://www.falun-dafa.net/download/
Die Verfolgung von Falun-Gong Praktizierenden
(mit Zahlenaktualisierung aus Falun Gong Informationszentrum Österreich zitiert http://faluninfo.at/)
"Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Gong in China einer systematischen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden festgenommen und zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Massive Propaganda-Kampagnen hetzen die Menschen gegen Falun Gong- Praktizierende auf und schüren in der Bevölkerung Hass und Verachtung. Falun Gong- Praktizierende in China leiden unter der Verfolgung in den verschiedensten Lebensbereichen: Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, Schüler und Studenten werden von Ausbildungstätten ausgeschlossen, Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung gezwungen. Wenn in China jemand als Falun Gong-Praktizierender bekannt ist und trotz Drucks und Einschüchterungsversuche Falun Gong nicht aufgeben will, bedeutet dies für ihn meist Verhaftung, Arbeitslager, Folter und Gehirnwäsche, nicht selten ist der Tod die Folge. Das Verschwinden von Falun Gong- Praktizierenden wagen auch wenige zu hinterfragen bzw. zu untersuchen, denn nach mehr als einem Jahrzehnt andauernder Verfolgung wurde Falun Gong in China aus Angst tabuisiert. Bis zum heutigen Tag gibt es bereits mehr als 3.518 nachgewiesene Todesfälle, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte jedoch nach Aussagen von Menschenrechtsorganisationen um ein Vielfaches höher liegen. Nach der Anordnung von Jiang Zemin werden alle Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden als Selbstmord deklariert."