Bericht von Antonia Zimmermann in den Kunstnotizen zur Ausstellung "Ist das eine Fotografie?" Fotografische Gesellschaft OÖ, IMOÖKulturquartier


http://www.kunstnotizen.at/bedingungen-von-fotografie/?ct=t(bedingungen-von-fotografie_2016_08_02



 
Bericht in den Kunstnotizen zur Ausstellung Engel, Flugwesen und andere Merkwürdigkeiten:




 

Totem und Trickster_Übertragung einer Spur


Arbeiten in der OÖ Kunstsammlung

 



Forschungsdatenbank Di:'Angewandte - Basis Wien, Künstlerinneneintrag: Isabella Minichmair


www.basis-wien.at

Die kostenlos zugängliche Kunst- und Forschungsdatenbank – Angewandte/basis wien verzeichnet Informationen zu zeitgenössischer Kunst in und aus Österreich und im internationalen Kontext. Aktuell sind Daten zu 78236 Personen, 15284 Institutionen, 57212 Ereignissen (Projekte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen) und 77355 Objekten gespeichert. Durch die komplexe Verknüpfung aller Daten untereinander entsteht ein dynamisches Bild der vielfältigen Produktionszusammenhänge des österreichischen Kunstbetriebs seit 1945.



 






Univ.Prof. Wolfgang Schreiblmayr über die Malerin Isabella Minichmair


„Punctum“ dient zum Verursachen eines Einstichs. Für seine Studien über Fotografie übernahm der Kulturphilosoph Roland Barthes diesen Begriff aus der Medizin, um auszudrücken, wie intensiv Betrachter von Bildern getroffen und betroffen sein können, wie sehr etwas in sie dringt. Abhängig vom Menschen trifft jeweils etwas anderes. Exzellente Werke sind „Studium“, vom Kundigen aber werkanalytisch durchschaubar in der Absicht - getroffen in seinem Inneren wird man jedoch nicht. Anders beim „Punctum“: Zurück will der Blick, irritiert ist die kognitive Kontrolle, etwas im Betrachter ist so sehr bewegt - schwingt mit - zwischen Werk und Betrachter baut sich eine Welt auf.


Isabella Minichmairs Erinnerungsarbeit legt tiefere Schichten der Raum- und Zeitgefüge ihres Geistes und Herzens frei. Die Künstlerin gestaltet durch ihre Auswahl der Farben, deren Differenzierungen und Kombinationen, durch die Komposition von Mengenverhältnisse und Positionierungen, unter einander und in Bezug zur Bildfläche. Wie mit Stimmen kreiert sie einen ergreifenden Farbklang. „Es ist das letzte Licht des alten Tages - das erste des neuen Morgens - im Gehenden kündigt sich das Kommende an“, die Künstlerin erschafft ihre eigenen Empfindungen in Verbindung mit Raum und Licht bildhaft wieder. „Punctum“ erfasst die mit den Augen Hörenden. Die betrachteten Kunstwerke evozieren „Magische Schlüssel“ im Inneren, es eröffnen sich Zugänge zu den dunklen und hellen Kammern in uns.






 




Pressestimme: Farbklangformen Ausstellung Stift Seitenstetten 2006


Mit einem beachtenswerten malerischen Werk mit einem sehr persönlichen, ins Mystische überhöhten dynamischen Stil tritt Isabella Scharf Minichmair zunehmend stärker an die Öffentlichkeit. Sie fühlt sich nie der scheinbaren Leitidee moderner Kunst, dem „Schock des Neuen“ verpflichtet, sondern hat unbeirrt ihre streng komponierten Formenwelten in weich abgestimmten Farben geschaffen.Keineswegs will sie das Pittoreske festhalten, sondern sie betreibt Erinnerungsarbeit in Farbe und Form. Als individuell und charakteristisch erweist sich der jeweilige Zugang. Ihre Vorstellungen glühen in träumerischer, gehöhter Farbigkeit. (..) NÖN




 



Totem und Trickster


In der fotografischen Serie „Totem und Trickster“ setzt sich Isabella S. Minichmair mit dem Medium Wasser im oberösterreichischen Alpenvorland und dessen optischen Phänomenen auseinander. Der von der Gesellschaft am Flussufer achtlos hinterlassene oder bewusst zur Entsorgung in den Fluss geworfene Zivilisationsmüll spielt dabei eine bedeutende Rolle. Die zwischen Felsen und Geröllsteinen angelagerten Dinge der Konsumgesellschaft verlieren durch die Wasserströmung und die Übertragung mittels Fotografie ihre ursprüngliche Gestalt und damit ihren Warencharakter. Was bildhaft bleibt, ist eine Spur der Dinge -rote, gelbe und blaue Farbschlieren als Verweis auf prominente Getränkemarken, die bei längerer Betrachtung mythische Gestalten und Fabelwesen suggerieren. Die an die Momentaufnahme gekoppelten Assoziationen des Betrachters wertet die Künstlerin als Spiegel von Sehgewohnheiten und Kollektivsymbolen, die in der Kultur verankert sind. Gleichzeitig macht sie in phantasievoller Art auf vorherrschende Verhaltensweisen und Umweltproblematiken aufmerksam. Mef




 
Eric Ess über die Malerin Isabella Minichmair

Isabella Minichmair ist nicht zuletzt Malerin. - Nicht zuletzt? Isabella Minichmair ist vor allem Malerin! Was sie im "freien experimentellen Umgang" mit anderen visuellen Medien - Fotografie, Video etc. - erfährt und erkennt, investiert sie in ihre Malerei, von wo es wieder zurück wirkt. Ihre intimsten und subtilsten Regungen fließen in ihre Bilder. Sie selbst spricht von einer "intuitiven Zusammenschau von Sinnlichkeit, Empfindung und Denkweise".

Ihre Themen der neueren Zeit – "Landschaft", "Himmel und Erde" – kreisen nicht um optische oder physikalische Gegebenheiten. Die Landschaft ist kein Sujet, das von außen betrachtet wird. Inneres Erleben und Eindrücke von außen gehen ineinander auf, bestimmen in ihrer Wechselhaftigkeit den Charakter der Darstellung. Die Kluft zwischen Subjekt und Objekt wird überwunden, es geht im wahrsten Sinn des Wortes ums Ganze. Darin liegt die Kraft dieser Bilder, die sich in einer Vielfalt formaler und farbiger Variationen niederschlägt, immer mit dem Blick auf Einheit und Ganzheit. Bei allem Wissen der Malerin um das Leben und seine Gegensätze strahlen ihre Bilder Vitalität, Hingabe und Lebensfreude aus.

 

KUNST AM BAU

Ausstellungsimpressionen: Vernissage Galerie Kontur, Bildautor: Großmann Michael


Pressestimme OO Nachrichten
"Man sollte die Bilder wirken lassen und nicht nach der Technik fragen."

Schule für das Auge - Reinhold Gruber / oö nachrichten - Was ist los?

(...) Bilder spiegeln Stimmungen wieder. Und unterschiedliche Sichtweisen. ISA Scharf Minichmair und Florian Keindl wollen mit ihren künstlerisch-fotografischen Arbeiten Freiräume geben, um zu sehen.
Hier sind zwei Menschen am Werk, die nicht auf ausgetretenen Pfaden unterwegs sind. Sie wollen Spuren hinterlassen, in dem sie Neuland entdecken. Um damit auch den Blick des Betrachters in eine neue Richtung zu lenken.(...)


 

Impressionen Ausstellung UN.SICHTBAR_Bildautorin: Mag. Michaela Rieß



Prof. Heimo Kuchling über die Künstlerkooperation Kobalt

Die vier Frauen, die die Gruppe >Kobalt< bilden, gehen als Malerinnen den Weg vom biologischen Leben zum geistigen Leben, von einer individuell begrenzten zu einer allgemein gültigen Aussage. Was sie zeichnen und malen entspringt sowohl dem Leben, das sie als Frau erfahren, als auch dem Wunsch, bildhaft darzustellen, was sie innerlich bewegt und von außen auf sie eindringt. Der Geist erschöpft sich nicht im Gemüt; er fordert darüber hinaus, das Gemüt nicht negierend, eine Klärung der Ich- und Welterfahrung.

Ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz bei Prof. Eric Ess verwies sie auf die Bedeutung eines Motivs und darauf, dass es nicht abgebildet, sondern geformt werden soll. Beide Forderungen fanden die Frauen in den >Klassikern< der >Moderne<, erfüllt. Sie sind von deren unmittelbarer Lebendigkeit ebenso beeindruckt wie von ihrem Ordnungswillen. Für sie sind sie nicht nur eine historische Erscheinung, sondern ein wichtiger Hinweis darauf, dass es nicht gilt, die künstlerischen Errungenschaften der >Gründergeneration< der >modernen Kunst< des 20. Jahrhunderts als Tor zu einer unverbindlichen >Freiheit< oder bloß als etwas >Neues< zu verstehen, sondern als Ansatz zu einer Formsprache, die sowohl mensch- als auch weltbezogen ist.

Die Gruppe der vier Frauen nennt sich >Kobalt<, weil die Farbe ein wichtiges Mittel zu einer solchen Aussage ist. Eine Aussage ohne ihr entsprechende Mittel ist nicht möglich. Sie sind Ordnungsträger für die bildliche Darstellung von Dingen und Geschehnissen, die den Geist berühren. Ihre Arbeiten erschöpfen sich daher nicht in einer unverbindlichen >Modernität<, ihr Inhalt und ihre Form sprechen den Menschen an.




 

Berlin Calling_Contact Europe 2004_Vj-festival_Impressionen

Impressionen Ausstellung GalerieMuseum Treffen Kärnten

Ausstellungimpressionen 'Schule des Sehens' Jahrgang 2007

Ausstellungseröffnung mensch.natur Teilnehmer der Linzer Fotoakademie "Die Schule des Sehens" /Landeskulturzentrum Ursulinenhof/ www.ooe-fotogalerie.com Zertifikate und Zeugnisüberreichung durch Frau Landtagspräsidentin Angela Orthner, Isabella Minichmair und Hanspeter Kumpfmiller. Fotoaufnahmen: Land OÖ/ Kosina 08.04.2008
 
 
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