"I´m always looking for colour, textur and spatiality to invastigate and convey information, emotion and enviroment."

 
Welcome to the website of Isabella S. Minichmair | *austrian based painter, photographer and glass designer



I hope you enjoy the original artwork displayed below. For more information about my newest series and exhibitions, my travels through the usa and future travel plans please visit my farbebekennen.blog. Learn more about my glassworks and the exhibition ELEMENTAL REALMS, at Agora Gallery Chelsea, NYC, or upcoming exhibitions like "MAXIMILIAN I - eine künstlerische Spurensuche zwischen Geschichte und Gedächtnis " at STADTMUSEUM WELS, Minoritenplatz 4, and "DREI FRAUEN" at URSULINENKIRCHE Linz, Landstraße 31.

I´m very happy that I was invited at the international enamel art symposium in Kecskemét|Hungary and about the artist residency "Schlossmalerin" at Castle Weinberg in Austria.--> www.schloss-weinberg.at

As a conclusion of the 44th International Enamel Art Symposium in Kecskemét|Hungary 2018 I won an award for my "A New Now" Series. It was a great opportunity for me to represent Austria. Great learning from artists from different countries eg. Hungary, Ukraine, Romania, India and Russia! The resulting works can be seen at "Die Kleine Werkstatt" and at STADTMUSEUM WELS from 12th Sept. to 27th Oct. 2019.

Warm Regards! Isabella S. Minichmair

 

 
Univ.Prof. Wolfgang Schreiblmayr über die Malerin Isabella S. Minichmair


„Punctum“ dient zum Verursachen eines Einstichs. Für seine Studien über Fotografie übernahm der Kulturphilosoph Roland Barthes diesen Begriff aus der Medizin, um auszudrücken, wie intensiv Betrachter von Bildern getroffen und betroffen sein können, wie sehr etwas in sie dringt. Abhängig vom Menschen trifft jeweils etwas anderes. Exzellente Werke sind „Studium“, vom Kundigen aber werkanalytisch durchschaubar in der Absicht - getroffen in seinem Inneren wird man jedoch nicht. Anders beim „Punctum“: Zurück will der Blick, irritiert ist die kognitive Kontrolle, etwas im Betrachter ist so sehr bewegt - schwingt mit - zwischen Werk und Betrachter baut sich eine Welt auf.

 

An Object Aesthetically Transfigured_2019


Isabella S. Minichmairs Erinnerungsarbeit legt tiefere Schichten der Raum- und Zeitgefüge ihres Geistes und Herzens frei. Die Künstlerin gestaltet durch ihre Auswahl der Farben, deren Differenzierungen und Kombinationen, durch die Komposition von Mengenverhältnisse und Positionierungen, unter einander und in Bezug zur Bildfläche. Wie mit Stimmen kreiert sie einen ergreifenden Farbklang. „Es ist das letzte Licht des alten Tages - das erste des neuen Morgens - im Gehenden kündigt sich das Kommende an“, die Künstlerin erschafft ihre eigenen Empfindungen in Verbindung mit Raum und Licht bildhaft wieder. „Punctum“ erfasst die mit den Augen Hörenden. Die betrachteten Kunstwerke evozieren „Magische Schlüssel“ im Inneren, es eröffnen sich Zugänge zu den dunklen und hellen Kammern in uns.



 



Gertrude Haider-Grünwald zur Ausstellung "Zwischen Traum und Wirklichkeit"


im Club der Begegnung der Dr. Ernst Koref - Stiftung | ImOÖKulturquartier, Landeskulturzentrum Linz

Betrachtet man die Arbeiten von Isabella S. Minichmair, wird einem sofort klar: Man ist gefordert, sich in die Tiefe eines kontinuierlich gewachsenen, in seinem Entstehen nachvollziehbaren Werkes zu tasten. Eines Werkes, das Bewährtes und Aufbauendes in sich birgt, und doch Innovatives vermittelt, mit dem es sich auseinander zu setzen gilt. Die prägenden Elemente zu diesen hoch interessanten, auch optisch sensibel und ansprechend gestalteten Bildern liegen nicht zuletzt auch in der breit gefächerten Ausbildung der Künstlerin.



 

Schon im Elternhaus mit Photographie und auch Malerei konfrontiert und schließlich zur Goldschmiedin ausgebildet, absolvierte sie sowohl ein Studium der Malerei und Grafik als auch ein Doktorstudium der Philosophie. Ihr Hang zum Reisen stellt ein großes Reservoir an Gedanken, Gefühlen, Empfindungen und Erkenntnissen dar, durch deren Wiedergabe sie mit dem Betrachter in einen Dialog treten will.

 
Isabella S. Minichmair vermittelt nicht das Offensichtliche, sie versucht vielmehr, den Betrachter Subtiles, Verborgenes erfühlen und erkennen zu lassen. Die sehr bewusst aufgebauten Bilder dokumentieren den Gedanken, das Entstehen und schließlich das Verdichten, Verweben, Verflechten vieler Einzelheiten zu einem Ganzen. Das sich in den Folgebildern wieder aufzulösen beginnt, um aus diesen Elementen wieder Neues zu schaffen. Symbol für den Prozess des Lebens schlechthin.
 
 
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