Fotografisch bearbeite ich, neben dokumentarischen Aspekten zu Themen, wie Medien, Raum und Körper, die sogenannte Abstrakte und Konkrete Fotografie. Abstrakte und konkrete Fotografien schaffen Abbilder, die mit dem Abgebildeten keine erkennbare oder nur wenig Ähnlichkeit aufweisen. Ich versuche demnach nicht das Gesehene darzustellen, sondern die  Fotografie selbst zu konkretisieren – das Spiel mit Idee, Mittel (Licht, Bewegung, Komposition) und Technik. Das heißt, mich immer wieder auf ´s Neue den Grenzen der Fotografie anzunähern.

 

 

Werke in der OÖ Kunstsammlung


Die Stadt der verlorenen Zivilisation: Die explosionsartige Entwicklung im Bereich der elektronischen Speichermedien und Zirkulationstechniken entfachte in den 1990er Jahren vielschichtige Diskussionen um den Differenz-ierungsprozess von kritischer Geschichtsschreibung und Gedächtnis. Vom Vergessen mit apokalyptischen Zügen war die Rede, von der Ankunft eines neuen Zeitalters „das den Verlust einer verbindlichen Weltanschauung, den Zusammenbruch staatspolitischer Polaritäten, die massive Verbreitung technischer Kommunikations-mittel und die zunehmende Medialisierung der Alltagswelt zu seinen Merkmalen zählt.“ (Hemken, Kai-Uwe (Hrsg): Gedächtnisbilder – Vergessen und Erinnern in der Gegenwartskunst Leipzig 1996. S. 9) Kurz gesagt, es geht um das Thema kulturelle Identität und damit um die identitätsstiftende Funktion von Erinnerung und Vorstellungskraft.


In der fotografischen Serie „Die Stadt der verlorenen Zivilisation“ setze ich mich mit den Phänomenen des Erinnerns und des Geprägt-seins durch die abendländische Bildtradition auseinander. Ich entwerfe einen fotografischen Blick auf Computerplatinen, der Landkarten, Wissenstürme, Archive oder Bibliotheken, resp. klassische Gedächtnismetaphern suggeriert. Doch die materielle Beschaffenheit der vermeintlichen Stadtansichten oder des Restmülls lässt sich nicht leugnen. Es entsteht während des Betrachtens eine Art Zwischenzustand, ein Zustand des "In-Between", in dem das eine, noch das andere, deutlich lesbar ist. In gewisser Weise sind wir so dem Phänomen des Erinnerns und der Konstruktion von Identität auf der Spur.


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Totem und Trickster - Übertragung einer Spur




 

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