Die Saurachbergedition_2004_KOBALT

Die SAURACHBERG Edition, eine Kunstsammlung mit steigendem Wert.
Die SAURACHBERG Edition ist eine Originalgrafikedition mit Radierungen, die die Kunstdruckwerkstätte von JOHANN ERBLER jedes Jahr mit verschiedenen Künstler
Innen
auflegt.
Die Originalradierungen, die in dieser Sammlung erscheinen, sind
keine Reproduktionen
von Aquarellen oder Ölbildern, sondern von den KünstlerInnen als eigenständige Kunstwerke entwickelte und in den alten Techniken des Kupferdruckes gänzlich von Hand erstellte Originale.
Mit einer Radierungen aus der SAURACHBERG Edition besitzen Sie ein Originalkunstwerk, das seinen Wert für immer behält oder sogar noch steigert. Für Sammler bieten wir ein besonderes Service an:

Sie haben die einzigartige Möglichkeit, eine gleichbleibende Signaturnummer der Originalradierungen zu wählen. Schicken Sie uns ein Mail mit dem Kennwort "Sammlerinformation" und wir werden Sie jedes mal, wenn eine neue Grafik erscheint davon informieren. Ihre Signaturnummer reservieren wir einige Wochen für Sie. Die Lieferung der SAURACHBERG Edition erfolgt in Mappe oder Rolle mit beiliegender Künstlerbiografie per Nachnahme.

Mehr Informationen über die Originalraderiungstechniken und die Druckwerkstätte von Johann Erbler finden sie unter
www.atelier-erbler.at

 

Die Künstlerkooperation Kobalt

Die vier Frauen, die die Gruppe >Kobalt< bilden, gehen als Malerinnen den Weg vom biologischen Leben zum geistigen Leben, von einer individuell begrenzten zu einer allgemein gültigen Aussage. Was sie zeichnen und malen entspringt sowohl dem Leben, das sie als Frau erfahren, als auch dem Wunsch, bildhaft darzustellen, was sie innerlich bewegt und von außen auf sie eindringt. Der Geist erschöpft sich nicht im Gemüt; er fordert darüber hinaus, das Gemüt nicht negierend, eine Klärung der Ich- und Welterfahrung.

Ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz bei Prof. Eric Ess verwies sie auf die Bedeutung eines Motivs und darauf, dass es nicht abgebildet, sondern geformt werden soll. Beide Forderungen fanden die Frauen in den >Klassikern< der >Moderne<, erfüllt. Sie sind von deren unmittelbarer Lebendigkeit ebenso beeindruckt wie von ihrem Ordnungswillen. Für sie sind sie nicht nur eine historische Erscheinung, sondern ein wichtiger Hinweis darauf, dass es nicht gilt, die künstlerischen Errungenschaften der >Gründergeneration< der >modernen Kunst< des 20. Jahrhunderts als Tor zu einer unverbindlichen >Freiheit< oder bloß als etwas >Neues< zu verstehen, sondern als Ansatz zu einer Formsprache, die sowohl mensch- als auch weltbezogen ist.

Die Gruppe der vier Frauen nennt sich >Kobalt<, weil die Farbe ein wichtiges Mittel zu einer solchen Aussage ist. Eine Aussage ohne ihr entsprechende Mittel ist nicht möglich. Sie sind Ordnungsträger für die bildliche Darstellung von Dingen und Geschehnissen, die den Geist berühren. Ihre Arbeiten erschöpfen sich daher nicht in einer unverbindlichen >Modernität<, ihr Inhalt und ihre Form sprechen den Menschen an.

Heimo Kuchling


 
 
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